Sektion Choelsum

Die Zürcher Sektion wurde im Jahr 2002 gegründet, nachdem der damalige Vorstand an einem heissen Sommertag in der Badi in Oetwil am See eine Infoveranstaltung organisiert hatte. An der ersten Sitzung wurde Tseyang Gangshontsang als erste Sektionsleitung und Tashi Lhamo Gangshontsang als StV gewählt. Die "Göttis" vom Vorstand waren Namdu Balok und Namgyal Dhakyel. Bald einigte man sich auf den Namen „Choelsum“, der für die drei Provinzen Tibets Amdo, Ü-Tsang und Kham steht.

Der Name Choelsum steht metaphorisch auch für die Maximen Zusammengehörigkeit und Solidarität und repräsentiert Tibeter mit verschiedensten Hintergründen. So werden die Sitzungen oft auch zweisprachig, auf Deutsch und Tibetisch, gehalten, da bereits einige Tibeter der Sektion beigetreten sind, die erst seit kurzer Zeit in der Schweiz sind. Das Einzugsgebiet von uns ist der Kanton Zürich, konzentriert sich aber in erster Linie auf die Stadt Zürich und die angrenzenden Gemeinden. Anfangs waren es ca. 20 Mitglieder, mittlerweile ist die Sektion mit über 70 Personen die grösste Sektion des VTJE. Die nachfolgenden Sektionsleiter waren Tenzin Kelsang Frischknecht, Rigzin Gyaltag, Ginz Zatul, Pema Zatul, Tenzin Dechen Yundung und Sonam Palmo Brunner.

Sektionsleitung

Weitere Eigenschaften von uns sind:

  • ihre Offenheit, denn die Sitzungen sind lebendig und jeder bringt seine Ideen ein
  • ihre Geselligkeit, denn oft bleibt man nach der Sitzung noch auf ein Kaffee oder Bier
  • ihre Sportlichkeit, denn der FC Choelsum ist seit Jahren ein Begriff in der tibetischen Fussballszene
  • ihre Hilfsbereitschaft, denn die Anlaufstelle Shenpen wurde als ein Choelsum Projekt in die Gänge gesetzt

 

Die jährlichen Events sind das Trunkar Fussballturnier und der Choelsum Grill'n'Chill. Beide Veranstaltungen locken jährlich junge Tibeter an, wobei das Trunkar Turnier einen so grossen Bekannheitsgrad erlangt hat, dass tibetische Fussballer aus dem Ausland anreisen. Für das Grill'n'Chill kommen ebenfalls die Mitglieder der verschiedenen Sektionen zusammen, um an einem Sommertag gemeinsam in einer gemütlichen Atmosphäre zu Grillieren, Baden, „Tschutte und Pingpöngle“.

In den nächsten Jahren werden wir uns weiterhin mit voller Überzeugung für die Sache Tibets einsetzen und dabei die eigenen Stärken für den Verein ausspielen und ihn in allen Belangen unterstützen, damit der Gedanke der Kulturerhaltung und des politischen Engagements umgesetzt werden kann. Die Sektion wird sich ebenfalls intensiv dem Vereinsziel der Kontaktpflege unter den jungen Tibetern, sowie der Hilfeleistung an Landsleute bei einer sinnvollen Eingliederung in eine fremde Umwelt widmen.

Kontakt

Tselhamo Büchli

choelsum@vtje.org